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Stadt Heimbach

Aktueller Beitrag des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Bürgermeister Jochen Weiler

Letzten Donnerstag haben wir eine Sondersitzung zum Großschadenereignis vom 14. und 15.07 abgehalten. Die Verwaltung hat gemeinsam mit den Ortsvorstehern die Ereignisse nochmals eindringlich geschildert und wir haben ausgeführt, welche Sicherungsmaßnahmen zwischenzeitlich ergriffen worden sind. Wir schätzen den Schaden an unserer Infrastruktur auf über 10 Mio. EUR. Auch sind wir dabei mit einem Ingenieurbüro die Geschehnisse aufzuarbeiten und beginnend im Heimbachtal nach Lösungen für einen besseren Hochwasserschutz zu suchen.

 

Wir haben zwischenzeitlich 262.500 EUR an Soforthilfe an Bürgerinnen und Bürger, an Unternehmen und an Landwirtschaftliche Betriebe gezahlt, die nicht auf eine Elementarversicherung zurückgreifen können. Gemeinsam mit dem Kreis Düren haben wir zudem eine Hochwasseropferberatung in Heimbach eingerichtet. Diejenigen, die keinen Versicherungsschutz über eine Elementarversicherung genießen, können unter bestimmten Voraussetzungen weitere staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Bund und Land haben hierzu bekanntlich einen milliardenschweren Hilfsfond eingerichtet. Die Beratungsstelle soll Sie bei der Antragsstellung unterstützen. Bei Interesse machen Sie bitte einen Termin in unserer Verwaltung aus. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

 

Die neuen Eigentümer des Baulandes im Bebauungsgebiet Blens A1 möchten zunächst im Rat am 23.09. einen ersten Konzeptentwurf für eine mögliche Erschließung vorstellen. Die Investoren haben mir gegenüber erklärt, dass es ein Entwurf sei, um mit der Politik und den Bürgern ins Gespräch zu kommen. Auch bieten Sie auf ihrer Homepage www.Heimbacher-Invest.de eine Bürgerbefragung an und möchten sich am 02.10. in Blens vor Ort einer Diskussion stellen. Ort und Uhrzeit werden auf deren Homepage noch bekannt gegeben.  Ich kann sie nur ermuntern, sich hierbei einzubringen.

 

Blens und Vlatten nehmen dieses Jahr erneut an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. Wegen Corona sind solche Veranstaltungen nicht einfach zu bewerkstelligen. Wichtig ist, dass wir alle wieder aus der sozialen Trägheit, die uns Corona auferlegt hatte, herausfinden und wir uns wieder aktiv in Vereinen und Organisationen einbringen zum Wohl der Allgemeinheit und des eigenen Wohlbefindens. Nicht ohne Grund fragt die Kommission nach den dörflichen sozialen Strukturen. Heimbach und ihre Dörfer ist keine „Schlafstadt“. Heimbach ist zwar seit vielen Jahren finanzschwach, aber reich an sozialem Engagement. Es ist wichtig, die Bereitschaft zu sozialem Engagement wieder zu aktivieren und zu intensivieren. Ich finde, dass gerade dieser Wille der Bürger gemeinsam zum Wohle aller etwas zu bewegen uns von vielen größeren Kommunen unterscheidet. Drücken wir daher den beiden Teilnehmern die Daumen für ein gutes Abschneiden auf Kreisebene.

 

Ihr 

Jochen Weiler 

    


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