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Haus des Gastes / Stadtbücherei

Unter anderem wird das Schaft als wichtiges Nutztier vorgestellt:

Eifelbauern waren arme Bauern. Für Getreide und Rinder war der Boden zu karg und der Kunstdünger war noch nicht erfunden. Wo die Milchkuh kümmerte, fraß das Eifelschaf zufrieden. Schafe waren in der Eifel einmal ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Vom einstigen Wohlstand der Wollweber und Tuchhändler zeugen noch heute deren prachtvolle Häuser in Monschau.

Im 18. Jahrhundert wurden Schaftherden aus der Eifel sogar auf die Märkte von Paris getrieben. Große Schafherden bedeuteten Wolle, Tuch und Filz. Allein in Heimbach gab es vier Schäfereinen. Hier arbeitete eine Wollspinnerei und eine Walkmühle, lebten Färber und Weber. Das ist lange her - die gute alte Zeit, die oft garnicht so gut war.

Die Eifel ist keine rückständige Region mehr. Aber die Schafe kehren zurück: als "grasende Naturschützer" erhalten sie die traditionelle Kulturlandschaft, die grünen Täler der Eifel mit Orchideen, Hummeln und die bunten Schmetterlinge. Auf den Streuobstwiesen am Haus des Gastes in Heimbach können Sie ganzjährig die Schäferei wie in längst vergangener Zeit und das Leben der ältesten europäischen Haustierrasse kennen lernen.

Die Dauerausstellung der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen unter dem Titel "Audienz beim König der Nacht" vermittelt dem Besucher die wichtigsten Informationen über den Uhu und seinen Lebensraum, Ausrottung und Wiederansiedlung, Gefährdungsursachen und Schutz.

 


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Heimbach in Zahlen
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Kreis: Düren
Koordinaten: 50° 38' N, 6° 29' O
Höhe: 227 m ü. NN
Fläche: 64,8 km²
Einwohner: 4486
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner je km²
Postleitzahl: 52396
Vorwahlen: 02446, 02425
Kfz-Kennzeichen: DN
Stadtgliederung: 7 Stadtteile

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