Beginn: 16.05.2010
Ende: 31.10.2010
Ort: Heimbach, Internationale Kunstakademie
Seit 1853 war er Direktor der Kunstschule Karlsruhe (der späteren Kunstakademie) und gilt als bedeutender Vertreter der spätromantischen Malerei. An dem Ausstellungsprojekt nehmen u. a. die Museen Kunstpalast Düsseldorf, LVR-Landesmuseum Bonn, Clemens-Sels-Museum Neuss und das Siebengebirgsmuseum Königswinter teil. Auch die Internationale Kunstakademie Heimbach ist mit von der Partie, sie zeigt als Kooperationspartner des Museums Zitadelle Jülich innerhalb des Schirmer-Projekts „Vom Rheinland in die Welt“ vom 16. Mai bis 31. Oktober 2010 in ihren Ausstellungsräumen (Hengebachstraße 48) so genannte Künstlerdialoge zu Johann Wilhelm Schirmer. Während sich die anderen Ausstellungsplätze aus historischer Sicht mit dem Schaffen des berühmten Malers befassen, präsentiert die Internationale Kunstakademie Heimbach zeitgenössische Kunst im Kontext zum Werk Schirmers. So kann man in der Heimbacher Ausstellung zahlreiche Kunstwerke (Gemälde, Zeichnungen, Grafik, Keramik, Fotografien und neue Medien) von überregional und international bekannten Künstlerinnen und Künstlern sehen, die sich in ganz unterschiedlicher Weise der Kunst des spätromantischen Hauptmeisters widmen. Sie leisten damit auch einen zeitgenössischen autonomen Beitrag zur Landschaftsmalerei, denn es ging dabei nicht ums Kopieren oder Wiederholen, sondern um das Verständnis, um den Disput und die Formulierung ganz eigener Positionen in der aktuellen Kunst. So wie es zum grundsätzlichen Lehrangebot der Internationalen Kunstakademie Heimbach gehört, begegnen sich auch in dieser Ausstellung Tradition und Innovation. Die als Dozenten an der Akademie tätigen Künstlerinnen und Künstler, darunter Otmar Alt, Andreas Bliemel, Jane Dunker, Mehmet Güler, Rolf Jahn, Maf Räderscheidt, Catharina de Rijke, Herb Schiffer, Bernhardine Schippers, Arno Schlader, Heinz Zanger und Brigitta Zeumer setzen sich sowohl mit Werken Schirmers als auch mit seinen Motiven und Malorten, mit seiner Person und den Liebhabern seiner Kunst auseinander. Darüber hinaus wird das Anliegen der Auseinandersetzung mit der romantischen Kunstströmung und der Handschrift Schirmers auch in den entsprechenden Lehrangeboten der Kunstakademie aufgenommen. Ziel ist es, den Blick und Stil Schirmers zu verstehen und zu versuchen, diese dem heutigen Verständnis erhaltener, zerstörter oder gefährdeter Landschaft gegenüberzustellen. Man darf gespannt darauf sein, was eine niederländische Malerin oder eine deutsche Videokünstlerin, was ein türkischer Maler oder eine indonesische Fotografin, was ein deutscher Vertreter figürlicher Keramik oder ein englischer Künstler der Abstraktion im Erbe Schirmers entdecken konnten.Die weit über die Region hinaus beworbene Schimer-Ausstellung, zu der beispielsweise die Thomas-Morus-Akademie in Bensberg ein volles Programm mit Seminaren und Exkursionen – auch nach Heimbach – durchführt, wird einen neuen Akzent bei der Präsentation alter Kunst setzen.Die Eröffnung der Ausstellung findet am
Sonntag, 16. Mai 2010, um 12:00 Uhr
in den Ausstellungsräumen der Internationalen Kunstakademie Heimbach,
Hengebachstraße 48, 52396 Heimbach, statt.Danach werden in den Ateliers auf der Burg zwei Workshops angeboten:13:00 – 15:00 Uhr „Nach der Natur zeichnen“ mit Dozent Karl Mebold
16:00 – 18:00 Uhr „Malerische Auseinandersetzung mit Schirmer“ mit Dozentin Maf Räderscheidt.Um 15:00 Uhr wird eine Führung mit Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder Einblicke in die Räumlichkeiten unserer Bildungs- und Ausbildungsstätte für Bildende Kunst gewähren.Eine Anmeldung für die Workshops ist notwendig:
Telefon 02446 – 80 97 00
Telefax 02446 – 80 97 030
info@kunstakademie-heimbach.deEs wird eine Kostenpauschale von 20,- € je Workshop in bar erhoben.Die Ausstellung endet am 31.10.2010. Sie ist montags bis freitags von 10:00 – 17:00 Uhr, sowie samstags und sonntags von 14:00 – 17:00 Uhr für jeden zugänglich. Eintritt frei!Die Internationale Kunstakademie Heimbach wird zahlreiche Führungen durch die Ausstellung anbieten.
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